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  • Faseroptische Sensoren

    Faseroptische Sensoren

    Flexible Präzision

    Die faseroptischen Distanzmesssysteme der Serie FDM arbeiten mit hochpräziser Sensorik für berührungslose Abstands-, Form- und Rauheitsmessungen mit einer Auflösung im Sub-Nanometerbereich. Die speziell konfektionierten Miniatursonden auf Lichtleiterbasis bieten enorme Flexibilität. Mit Durchmessern ab 50 µm erreichen sie auch sehr kleine oder schwer zugängliche Bauräume. Sie scannen Spritzlöcher von Einspritzdüsen oder kleine Zahnzwischenräume von Präzisionszahnrädern. Für größere Bauräume stehen Standard-Messsonden mit Durchmessern von 0,8 und 1,3 mm zur Verfügung.

    Durch den modularen Aufbau der Messgeräte können Sonde und Auswerteeinheit nahezu beliebig weit voneinander entfernt aufgestellt werden. Hohe Messfrequenzen, integrierte Schnittstellen und systemspezifische Softwarelösungen ermöglichen außerdem eine vollständige Einbindung in automatisierte Produktionsprozesse. Für Inline-Messungen im Produktionstakt.


    Produktbroschüre Faseroptische Distanzmesssysteme Vorderseite


    Produktbroschüre Faseroptische Distanzmesssysteme Rückseite

      Ihre Vorteile

    • Messung in kleinsten Bauräumen (ab Ø 0,1 mm)

    • Ergebnisse mit Nanometergenauigkeit

    • Berührungslos und verschleißfrei

    • Ideal für eine schnelle 100-Prozent-Prüfung

    • Nahezu material- und oberflächenunabhängig

    • Einzelpunkt- und Mehrstellenmessungen möglich

    • Erzeugung von 2D-Profilen und 3D-Punktewolken

    • Normgerechte Qualitätskontrolle nach DIN EN ISO

    • Voll automatisierbar und integrierbar

    • Elektromagnetisch verträglich (EMV)

    Systemkenndaten

    FDM-1

    Für höchste Genauigkeit

    Messbereich 80 µm
    Genauigkeit (typ. Standard­abweichung) ≥ 3 nm*
    Durchmesser Messsonde ≥ 50 µm

    *Bei Punktmessung mit einem Arbeitsabstand von 0,1 mm auf poliertem Glas.

    FDM-2

    Großer Messbereich

    Messbereich 1 mm
    Genauigkeit (typ. Standard­abweichung) ≥ 10 nm*
    Durchmesser Messsonde ≥ 50 µm

    *Bei Punktmessung mit einem Arbeitsabstand von 0,1 mm auf poliertem Glas.

    Allgemeine Parameter

    Faseroptisches Distanzmesssystem FDM-1 Frontansicht Faseroptisches Distanzmesssystem FDM-1 Rückseite  mit Schnittstellen Faseroptisches Distanzmesssystem FDM-2 Frontansicht

    Messverfahren

    kurzkohärente Interferometrie

    Sondendurchmesser

    0,05 / 0,08 / 0,125 / 0,8 / 1,3 – 5 mm

    Mess­bare Materi­alien und Ober­flächen

    Glas, Metall, Keramik, Kunst­stoff u.a. – trans­parent, spiegelnd, matt

    Innen­durch­messer Prüfling

    ab 0,1 mm

    Mess­richtung

    axial (0°), winklig (45° – 90°)

    Mess­frequenz

    bis zu 20 kHz (ab­hängig vom Mess­objekt)

    Mehr­stellen­messung

    paralle­les oder sequen­tielles Aus­lesen mehrerer Sonden möglich

    Software

    FDM­Control (Steuerung) / Data­Viewer (Auswertung)

    Programmier­schnitt­stellen

    API, DLL

    System­schnitt­stellen (konfigurierbar)

    Trigger IN, Gate IN, Trigger OUT: TTL 5V, Ethernet, GPIO

    Strom­versorgung

    230 V (AC)

    Gerne entwickeln wir passgenaue Sonderlösungen für Ihre Messaufgabe.
    Sprechen Sie uns für ein Angebot an!

    Anwendungen

    Die FDM-Sensorik eignet sich besonders für Anwendungen in der Präzisions- und Ultrapräzisionsfertigung. Schwer zugängliche Oberflächenstrukturen und Bauräume können mit den miniaturisierten Sonden flexibel, berührungslos und hochgenau geprüft werden.

    Charakterisierung von Oberflächen

    • Erfassung von Rauheit und Welligkeit an technischen Oberflächen
    • Überwachung und Feststellung von Werkzeugverschleiß
    • Prüfung von Optiken, Wafern und Optical Flats
    • Messungen im Scanbetrieb zur 2D/3D-Darstellung

      z.B. von Freiformflächen wie Zahnradflanken

    Hochgenaue Abstandsmessung

    • Messung von Ausdehnung, Drift und Vibrationen an Ultrapräzisions- und Werkzeugmaschinen
    • Positionserfassung zur hochgenauen Ausrichtung von Präzisionsbauteilen

      auch mittels Mehrstellenmesstechnik möglich

    Prüfung von Form- und Lagetoleranzen

    • z.B. Rundheit, Ebenheit, Geradheit, Parallelität, Rundlaufeigenschaften

    Messungen in kleinsten und schwer zugänglichen Bauräumen

    • z.B. Mikrobohrungen, Spritzlöcher von Einspritzdüsen, Fußflanken von Präzisionszahnrädern

    Integration in hochgenaue Koordinaten­mess­geräte, Prüf­automaten und UP-Werkzeug­maschinen

    • Kompatibilität und Automatisierung dank serieller Schnittstellen
    • Einzel- oder Mehrstellenmessung
    • Inline-Messungen im Produktionstakt
    • Industrie-4.0-Anwendungen