Kurznachrichten

19-06-2017

Berührungslose Optikprüfung – Veröffentlichung


Neuartige Optiken mit komplexen Geometrien erweitern den Spielraum für innovative Produktionsprozesse – und stellen die Messtechnik vor neue Herausforderungen. In der aktuellen Photonik-Ausgabe (03/2017) stellen fionec und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) ein hochgenaues faseroptisches Messsystem vor. Das ermöglicht schnelle, zerstörungsfreie Rauheitsmessungen und eine fertigungsnahe 100-Prozent-Prüfung der Komponenten. Den vollständigen Artikel können Sie hier herunterladen.

20-05-2017

World Metrology Day

Der 20. Mai ist der internationale Tag des Messens – „World Metrology Day“. 1875 unterzeichneten an diesem Tag 17 Staaten in der Schweiz die internationale Meterkonvention. Darin legten die Vertragspartner unter anderem das Urmeter und das Urkilogramm als Maßeinheit fest. 

Der jährlich stattfindende World Metrology Day lenkt den Fokus auf die Bedeutung der Messtechnik für wissenschaftliche und wirtschaftliche Innovationen, Produktion und Alltag. Dazu finden in vielen Ländern weltweit Aktionen und Veranstaltungen statt.

07-12-2016

Kompakte Präzision: Optisches Messverfahren für große Durchmesser entwickelt

Mit der Entwicklung voll funktionsfähiger Labormuster für faseroptische Messsysteme setzen die Technologieunternehmen fionec und Awetis neue Standards in der Bestimmung von Durchmessern großer Bauteile. Das vom BMBF geförderte Projekt FiberGauge ermöglicht in Zukunft die präzise und komfortable Prüfung von Wellen, Walzen und anderer Formzylinder mit einem Innen- oder Außendurchmesser von mehr als einem Meter.

"Damit haben wir zur Halbzeit unseres Projektes alle geplanten Vorgaben erreicht und zum Teil sogar übertroffen", sagt Frank Depiereux, Geschäftsführer der Aachener fionec GmbH und Leiter des Gemeinschaftsprojekts.

Bisher sind zur Bestimmung großer Durchmesser mechanische Messungen von Hand üblich. Dieser manuelle Vorgang ist vergleichsweise umständlich. Das Projektkonsortium rund um die Aachener fionec GmbH und die Laudenbacher Awetis GmbH hat deshalb kompakte Messköpfe mit faseroptischen Sensoren konzipiert. Die neue Technologie kann sowohl in mobilen Handmessmitteln als auch integriert in automatisierte Prozesse eingesetzt werden.

Mithilfe von Lichtwellen tasten mehrere Sensoren zeitgleich die Geometrie des Bauteils ab. Der Messvorgang dauert weniger als fünf Sekunden. Mit den Ergebnissen lassen sich Innen- und Außendurchmesser zwischen einem und sechs Metern mit Mikrometergenauigkeit berechnen. Interessant sind die neuen Messmittel vor allem im Anlagen- und Maschinenbau, sowie bei der Turbinenwellen- und Lagerherstellung. Der Technologiekonzern Siemens, der Industriezulieferer FCMD und der Messgerätehersteller Kordt begleiten das Projekt deshalb als assoziierte Partner.

"Der innovative Ansatz des Projektes versetzt uns in die Lage, bei der Produktion unserer Bauteile die nicht wertschöpfenden Nebenzeiten zu reduzieren – bei gleichbleibender Qualität. Dies gelingt in erster Linie durch die deutlich einfachere Handhabung des Messsystems", so Dr.-Ing. Mario Dewald, Leiter der Gruppe Technologie in der Siemens Dampfturbinenfertigung am Standort Mülheim. 

Bis zum Abschluss des Projekts im März 2018 werden fionec und Awetis nun die Auswerte- und Nutzersoftware sowie die Steuerung und die Schnittstellen weiterentwickeln. Außerdem stehen die Kalibrierung der Prüfteile und die Konstruktion von Messmitteln für weitere Durchmessergrößen an. 

Das FiberGauge-Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Förderinitiative „KMU-innovativ: Optische Technologien“ im Rahmen des Programms „Photonik Forschung Deutschland“ bis zum 31.03.2018 mit einem Betrag von rund 840.000 Euro gefördert. 

Weitere Informationen:

18-11-2016

fionec fördert Exzellenz


fionec übernimmt ein Jahresstipendium für Ramona Scheffer, 22-jährige Architektur-Studentin an der RWTH Aachen. Geschäftsführer Frank Depiereux ist die Förderung von Fachkräftenachwuchs wichtig. „Fundiertes Know-How und innovative Ideen sind der Treibstoff unserer Wirtschaft. Darum sind wir an der Ausbildung exzellenter Fachkräfte sehr interessiert. Mit dem Stipendium wollen wir die richtigen Rahmenbedingungen dafür schaffen“, so der Unternehmer.

Das von fionec vergebene Stipendium ist Teil des Bildungsfonds, das Stipendienprogramm der RWTH Aachen. Im Studienjahr 2016/2017 erhalten insgesamt 561 besonders leistungsstarke Studierende finanzielle Unterstützung aus diesen Mitteln. Die feierliche Übergabe der Urkunden fand am 18. November 2016 im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt.

15-01-2015

fionec Partner des Forschungscampus Digital Photonic Production

fionec ist offizieller Partner im Verbundprojekt MaGeoOptik des Forschungscampus Digital Photonic Production (DPP). Ziel des Projekts ist die Entwicklung leistungsstarker Strahlführungssysteme mit neuartigen Optiken zur Bearbeitung von Materialien mit Licht. Das Forschungskonsortium fertigt dazu neuartige Optiken aus Quarzglas und Diamant, die durch besondere Verfahren mit gänzlich neuen Geometrien versehen werden können.

Die messtechnische Herausforderung liegt zum einen in der Komplexität der zu messenden geometrischen Strukturen und zum anderen in den hohen Anforderungen an Geschwindigkeit und Genauigkeit des Prüfverfahrens. fionec entwickelt deshalb ein faseroptisches Messsystem zur schnellen berührungslosen und damit zerstörungsfreien Prüfung der Optiken.

Durch die Kombination des Sensors mit einer Präzisionskinematik ist es erstmals möglich, optische Freiformflächen durch individuell programmierbare Scanbahnen vollflächig abzutasten. Die so erfassten Rauheits-, Welligkeits- und Formparameter ermöglichen die nanometergenaue Darstellung von Oberflächengeometrie und -struktur.

Das Verbundprojekt MaGeoOptik läuft noch bis zum 30. September 2019 und wird mit 1,7 Millionen Euro gefördert.  Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Initiative Digital Photonic Production am 15. Januar als einen von neun Forschungscampi in Deutschland ausgezeichnet und fördert innerhalb dieses Konzeptes die fionec GmbH als Partner im Verbundprojekt. Projektpartner sind außerdem Aixtooling, Entwickler von Präzisionsoptiken, und das Fraunhofer Institut für Produkttechnologie IPT.